Warum sind wir hier?

Die Antwort geben unsere Kinder. Denn alles, was wir erschaffen, ist unser Vermächtnis an sie. Alles, was wir tun, sollten wir für sie tun. Deswegen haben wir von C1 uns überlegt: Was können wir tun, um die größte existenzielle Herausforderung der Menschheit - die Klimakrise - zu bewältigen? Und wir sind fest davon überzeugt: Wir können das Ruder rumreißen, mit Technologie.

Denn es geht nicht darum, was wir tun, sondern wie wir es tun. Wir denken chemische Produktionsprozesse völlig neu und blicken dafür auf die atomare Ebene. Durch Computer-simulationen sehen wir bahnbrechende, zuvor verborgene Potenziale.

Methanol. Ein chemische Verbindung, die unsere Industrie antreibt. Als Ausgangsstoff für etliche chemische Produktions-prozesse wird sie wie kaum ein anderer Grundstoff in Massen hergestellt. Zu Lasten des Klimas. Das Verfahren basiert auf Gas oder Kohle und ist 100 Jahre alt. Es ist ausoptimiert.

Wir haben einen wettbewerbsfähigen Weg gefunden, Methanol aus erneuerbaren Rohstoffen herzustellen. Grünes Methanol. Egal in welchem Maßstab. Das ist ein Meilenstein. Klimaintensive Sektoren wie die Schifffahrt oder die chemische Industrie können damit klimaneutral wirtschaften. Mehrere Gigatonnen CO2 können eingespart werden - jedes einzelne Jahr. Das kann entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen.

Wir denken, das ist ein guter Grund, hier zu sein.

Und warum bist du hier?

Wir denken Chemie neu

Mit Hilfe von quantenchemischen Simulationen denken wir chemische Verfahren von Grund auf neu. Die Erkenntnisse daraus übertragen wir in eigens dafür optimierte Produktionstechnologie. Auf diese Weise entwickeln wir bei C1 bahnbrechend neue chemische Produktionsprozesse, von der atomaren Ebene bis hin zum Produktionsmaßstab.

Grüne Produktionsprozesse

Wir entwickeln und skalieren unsere Technologien ausschließlich basierend auf erneuerbaren Rohstoffen und Energie. Von den allerersten Schritten in der Entwicklung eines Produktionsprozesses entwerfen wir ihn konsequent so, dass er einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf ermöglicht. Ohne Kompromisse.

Defossilisierung der Industrie

Mit unserer klimafreundlichen Chemie unterstützen wir die Industrie auf ihrem Weg der Defossilisierung. Unsere erste Innovation ist die selbst entwickelte C1-Methanol Technologie. Sie ermöglicht eine umweltfreundliche Methanolproduktion, indem sie grundlegende Herausforderungen des bisherigen Verfahrens überwindet.

Grünes Methanol

FOSSILE AUSGANGSSTOFFE

Methanol basiert derzeit auf fossilen Kohlenstoffquellen wie Gas oder Kohle (auch "Feedstock" genannt).

HERSTELLUNG VON METHANOL

Der Feedstock wird in Methanol umgewandelt, wobei der darin enthaltene Kohlenstoff chemisch gebunden wird. Der heutige Produktionsprozess benötigt zusätzlich große Mengen fossiler Brennstoffe zum Heizen, was zu hohen CO2-Emissionen führt: Pro Tonne Methanol wird mehr als eine Tonne CO2 ausgestoßen.

ETABLIERTE ANWENDUNGEN

Das Methanol wird zu einer großen Bandbreite an Produkten weiterverarbeitet, darunter Möbel und Kunststoffe.

KOHLENSTOFF-EMISSIONEN AM ENDE DES LEBENSZYKLUS

Durch die Verbrennung der Produkte am Ende ihrer Lebensdauer wird der im Ausgangsstoff enthaltene Kohlenstoff als CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.

DEFOSSILISIERUNG

Für den Übergang zu einer Netto-Nullbilanz müssen wir den Kohlenstoffkreislauf schließen und fossile Rohstoffe durch erneuerbare Quellen wie erneuerbare Energien, überschüssige Biomasse oder abgeschiedenes CO2 ersetzen.

Fossil Feedstocks

FOSSIL
FEEDSTOCKS

Methanol is currently based on fossil carbon sources such as gas or coal (feedstock).
Methanol Production

METHANOL
PRODUCTION

The feedstock is converted into methanol, where the carbon is bound chemically. The current production process needs large amounts of fossil fuel for heating, leading to high CO₂ emissions: per tonne methanol, more than one tonne of CO₂ is emitted.
established applications

ESTABLISHED APPLICATIONS

The methanol is converted into many other products, including furniture and plastics.
Carbon emissions at end of life

CARBON EMISSIONS AT END OF LIFE

By burning the products at end of life, the carbon contained from the feedstock is released as CO₂ into the atmosphere.
Green Transition

GREEN TRANSITION

In the transition to net zero, we need to close the carbon cycle and substitute fossil feedstock and fuel by renewable sources such as renewable energy, biomass or captured CO₂.

Defossilisierung über die chemische Industrie hinaus

Grünes Methanol wird nicht nur bei der Defossilisierung der chemischen Industrie eine zentrale Rolle spielen, sondern entwickelt sich auch zu einem alternativen, kohlenstoff-neutralen Kraftstoff für die Schifffahrt. Das daraus resultierende CO2 Einsparpotential bewegt sich in der Größenordnung von mehreren Gigatonnen pro Jahr.

Die Herausforderungen der Methanolproduktion

Methanol Circle
Die Methanolherstellung ist ein hundert Jahre altes chemisches Verfahren. Der Ausgangsstoff wird in ein gasförmiges Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid (Synthesegas) umgewandelt.
Das Synthesegas wird in einem Reaktor in Methanol umgewandelt. Dazu ist ein Katalysator erforderlich, der die Reaktion ermöglicht und beschleunigt.
Der heutige Katalysator stammt aus den 60er Jahren, ohne dass seither größere Durchbrüche in dessen Weiterentwicklung erzielt worden wären. Er funktioniert nur bei hohem Druck und hohen Temperaturen mit einer geringen Umwandlung der Ausgangsstoffe.
Dies verursacht hohe Kosten und hohe CO2-Emissionen. Und noch schlimmer: das heutige Verfahren ist nicht dazu geeignet, dezentrale erneuerbare Rohstoffe wirtschaftlich zu nutzen.
carbon one Logo

Der C1 Methanolprozess öffnet den Weg in die Zukunft

Unser selbst entwickeltes Herstellungsverfahren für Methanol besteht aus einem neuen Katalysatorsystem, das bei deutlich niedrigeren Drücken und Temperaturen arbeitet. Der Katalysator wird in einem hochmodernen Reaktor eingesetzt, der speziell für die Verwendung von grünen Rohstoffen konzipiert wurde. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen und technischen Vorteile ermöglichen es uns, erneuerbare Rohstoffe zur Herstellung von grünem Methanol einzusetzen.

TEAM

Wir sind ein komplementäres Team aus erfolgreichen Unternehmern, renommierten Katalyse-Chemikern, erfahrenen Chemie-Ingenieuren und Experten für techno-ökonomische Analyse und Strategie. Unterstützt werden wir von einem erfahrenen, hochkarätigen Aufsichtsrat und einem wissenschaftlichen Beirat von Weltrang.

Carbon One Team

Gründer und
Management-Team

Christian Vollmann

Christian Vollmann

Chief Executive Officer

Christian ist ein leidenschaftlicher Unternehmer. Er hat bereits mehrere Firmen erfolgreich aufgebaut, bis hin zum Börsengang an der NYSE. Seine drei Kinder fordern ihn heraus, endlich Teil der Lösung in Sachen Klimawandel zu werden, anstatt nur Teil des Problems zu sein. Christian hat es sich zum Ziel gesetzt, in der ihm verbleibenden Zeit auf diesem Planeten einen signifikanten Beitrag zur Erreichung des 1,5 Grad Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen beizusteuern.

Dr. Marek Checinski

Chief Scientific Officer

Marek entdeckt schon als Jugendlicher seine Begeisterung für Naturwissenschaften. Es sammelt schon frühzeitig Laborerfahrungen am Oberstufenzentrum für Naturwissenschaften Lise-Meitner. Nach seinem Studium der Chemie an der Humboldt Universität zu Berlin und seiner Promotion in Katalyse am Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) erkennt er früh die Bedeutung von quantenmechanischen Simulationen für die Zukunft der chemischen Forschung. Er baut mit der CreativeQuantum GmbH einen der weltweit führenden Dienstleister auf diesem Gebiet auf. Marek ist der Erfinder der C1 Technologie und setzt sein wegweisendes Know-How bei C1 zielgerichtet dazu ein, klimafreundliche chemische Verfahren zu entwickeln.
Dr. Ralph Krähnert

Dr. Ralph Krähnert

Chief Technology Officer

Ralph brennt für wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre technische Anwendung. Als habilitierter Ingenieur (LIKAT, TU Berlin und BasCat) entwickelt er neuartige Katalysatortechnologien. Sein Beitrag zum Gelingen einer Energie- und Rohstoffwende sind neuartige Elektroden zur effizienten Wasserelektrolyse sowie Katalysatoren für die direkte Umsetzung von Wasserstoff in chemische Speichermoleküle.
Dr. Christoph Zehe

Dr. Christoph Zehe

Chief Commercial Officer

Christophs Leidenschaft sind nachhaltige Technologien. Als promovierter Chemiker hat er bereits bei Bosch & Continental Lithiumionenbatterien entwickelt, bevor er bei der der Boston Consulting Group Unternehmen in Cleantech und Klimaschutz beriet. Christophs Vision ist es, seinen Beitrag zum Klimaschutz durch die Entwicklung und Implementierung technologischer Lösungen zu leisten.

Aufsichtsrat

Dirk Radzinski

Dirk Radzinski

Aufsichtsratsvorsitzender

Dirk ist CEO und Mitbegründer der xolo GmbH, welche tief in der Photochemie verwurzelt ist. Er ist ein wissenschaftlicher Serienunternehmer und hat die ursprüngliche Vision von C1 zusammen mit Marek entwickelt. Dirk hat einen klaren Fokus darauf, wissenschaftliche Exzellenz in die Realität umzusetzen und die Umsetzungs- und Skalierungsgeschwindigkeit von Start-ups mit der Intelligenz und Denkweise von Wissenschaftlern zu kombinieren.
Dr. Jürgen Hambrecht

Dr. Jürgen Hambrecht

stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Jürgen Hambrecht promovierte 1975 in Chemie an der Universität Tübingen, war mehr als 45 Jahre in unterschiedlichen Aufgabengebieten weltweit für BASF tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender (2003-2011) und Aufsichtsratsvorsitzender (2014-2020). Er war Aufsichtsrat bei Lufthansa, Daimler, Fuchs Petrolub u.a.  Derzeit ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Trumpf GmbH & Co. KG sowie Board Member (Independent Director) bei Nyxoah S.A. (Belgien), Aya Gold & Silver Inc. (Kanada) und Gründer/Investor in einer Vielzahl von Start Up Unternehmen.
Dr. Udo Jung

Dr. Udo Jung

Mitglied des Aufsichtsrats

Dr. Jung war von 1990 bis 2019 Senior Partner bei der Boston Consulting Group (BCG). In dieser Funktion gründete und leitete er dort sowohl den Chemie- als auch den Petrochemie-Sektor. Er ist ausgewiesener Experte in der Chemiedistribution und in chemischer Kreislaufwirtschaft.
Seit 2019 ist Dr. Jung Senior Advisor bei BCG. Daneben betätigt er sich als Investor und Business Angel in Start-ups mit Chemie und Life Sciences Fokus.

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. Matthias Beller

Prof. Dr. Matthias Beller

Prof. Beller studierte und promovierte an der Universität Göttingen im Fachbereich Chemie. Nach einem wissenschaftlichen Gastaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitete er fünf Jahre in der Chemischen Industrie in Frankfurt am Main. 1996 übernahm er die Professur für »Anorganische Chemie« an der Technischen Universität München. Seit 1998 hat er die Professur für Katalyse an der Universität Rostock inne und leitet das dortige Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT). Er beschäftigt sich mit einer der Schlüsseltechnologien des neuen Jahrtausends: der Katalyse.

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NEWS & PRESS RELEASES

31. März 2022
Mit Quantenchemie und prominenten Investoren zu grünem Methanol
Berliner Start-up will chemische Industrie nachhaltiger und unabhängiger von Importen machen / Jürgen Hambrecht, Wolfgang Reitzle und Jim Hagemann Snabe unter den Investoren